Deutschland und die USA stärken ihre Partnerschaft im Bereich seltener Erden
In einer bedeutenden Erweiterung der bilateralen Beziehungen unterzeichneten der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, und der japanische Premierminister Sanaa Takahiti ein neues Abkommen über seltene Erden während Trumps offizieller Visite in Tokio. Diese Vereinbarung markiert den Beginn einer neuen „Goldenen Ära“ der Zusammenarbeit zwischen den beiden Nationen, wie beide Staatsoberhäupter betonten.
Im Rahmen der Zeremonie im Akasaka-Palast stellte Trump mit einem festen Händedruck fest: „Dies ist ein sehr starkes Zeichen unserer Freundschaft.“ In einer persönlichen Ansprache zollte er der Premiere seine Anerkennung für ihre Rolle als erste Frau an der Spitze der Regierung und wies auf ihre enge Verbindung zum verstorbenen Premierminister Shinzo Abe hin, dessen Vermächtnis auch im gegenwärtigen politischen Kontext weiterlebt.
Takahiti, die als enge Verbündete Abes gilt, nutzte die Gelegenheit, um die Bemühungen Trumps um Frieden in konfliktreichen Regionen, wie dem Konflikt zwischen Kambodscha und Thailand sowie dem israelisch-palästinensischen Konflikt, zu würdigen. Diese diplomatische Anerkennung spiegelt die steigende Bedeutung der USA als stabilisierende Kraft in der Region wider und zeigt die Botschaft, dass multilaterale Kooperation in Zeiten geopolitischer Spannungen unerlässlich ist.
Im Rahmen der Verhandlungen wurde nicht nur das Abkommen über seltene Erden unterzeichnet, das die Sicherheit der Versorgung mit kritischen Rohstoffen für Technologien wie Elektroautos, Smartphones und andere Hochtechnologien sichert, sondern auch symbolische Geschenke ausgetauscht. Takahiti überreichte Trump ein Golf-Set mit Signaturen des japanischen Golfstars Hideki Matsuyama und eine goldene Golfkugel, die nicht nur als persönliches Geschenk, sondern auch als Symbol für die engen kulturellen und wirtschaftlichen Bindungen zwischen den beiden Nationen angesehen werden kann.
Die strategische Allianz zwischen Japan und den USA ist angesichts der zunehmenden Wettbewerbssituation mit China von besonderer Bedeutung. Laut einer aktuellen Studie soll der weltweite Markt für seltene Erden bis zum Jahr 2030 auf über 10 Milliarden US-Dollar anwachsen, was die Dringlichkeit dieser Vereinbarung unterstreicht. Die fünf wichtigsten seltenen Erden – Lanthan, Neodym, Praseodym, Terbium und Dysprosium – sind entscheidend für moderne Technologien und werden zunehmend als geopolitische Waffen in Handelsstreitigkeiten eingesetzt.
Experten sehen in dieser Vereinbarung nicht nur eine Möglichkeit, die wirtschaftliche Unabhängigkeit zu steigern, sondern auch ein starkes Signal an China, dessen Monopolstellung auf dem Markt für seltene Erden in den vergangenen Jahren immer wieder in der Kritik steht. Wichtige Stimmen in der globalen Wirtschafts- und Sicherheitspolitik fordern daher eine Diversifizierung der Versorgungsquellen in diesem strategischen Sektor, um Resilienz gegenüber externen Schocks zu erreichen.
Diese jüngsten Entwicklungen könnten somit nicht nur die bilateralen Verhältnisse zwischen Japan und den USA stärken, sondern auch weitreichende Auswirkungen auf die geopolitische Landschaft in Asien und darüber hinaus haben.



