Levi Bachmeier zum neuen Superintendenten des öffentlichen Unterrichts in North Dakota ernannt
Am Dienstag wurde Levi Bachmeier, der kaufmännische Leiter des schulisch am schnellsten wachsenden Schulbezirks North Dakotas in West Fargo, zum neuen Superintendenten des Department of Public Instruction ernannt. Gouverneur Kelly Armstrong gab diese Entscheidung während einer Pressekonferenz bekannt, anlässlich der bevorstehenden Amtseinführung des abtretenden Superintendenten Kirsten Baesler in ihrer neuen Funktion beim US-Bildungsministerium.
Bachmeier, der seit 2019 im West Fargo School District tätig ist, hat sich einen angesehenen Ruf als Verfechter von Innovation und Verantwortung im K-12-Bereich erarbeitet. Vor seiner Zeit im Schulbezirk war er von 2016 bis 2019 Berater für Bildungsfragen bei Gouverneur Doug Burgum und brachte außerdem Erfahrung aus seiner Tätigkeit als Lehrer für Sozialkunde während seiner Zeit bei «Teach for America» mit, kombiniert mit einer kurzen Phase als Policy Analyst beim US-Bildungsministerium.
Der aus West Fargo stammende Bachmeier hat einen Abschluss in Erziehungswissenschaften von der Concordia College in Moorhead, Minnesota. Darüber hinaus war er in verschiedenen Bildungsgremien aktiv, darunter der State Board of Public School Education, die State Board of Career and Technical Education sowie die State Board of Higher Education, von denen er plant, sich vor seinem neuen Amtsantritt zurückzuziehen.
Armstrong lobte Bachmeiers prägende Rolle in der Schullandschaft und hob hervor: „Levi hat sich in den letzten zehn Jahren als vertrauenswürdige Stimme und fähiger Führer im Bereich K-12-Ausbildung etabliert.“
Bachmeier wird sich 2026 zur Wahl stellen müssen, um die verbleibende Amtszeit von Baesler, die bis 2028 dauert, zu übernehmen. Das Amt ist parteiunabhängig, allerdings ist es üblich, dass Kandidaten um Unterstützung von politischen Parteien werben.
„Sie können demnächst mit Neuigkeiten zur Kampagne rechnen,“ bemerkte Bachmeier, der die politische Zugehörigkeit sowohl seiner Vorgesetzten als auch seiner früheren Rollen als republikanisch bezeichnete. „Wir haben Republikaner und Demokraten, die ihre Kinder in unsere Schulen schicken, und jeder von ihnen verdient eine großartige, ausgewogene Erfahrung,“ fügte er hinzu und betonte den nonpartisanen Charakter seiner zukünftigen Arbeit.
Auf die Frage, ob er Schulgutscheine oder die Verwendung von Steuergeldern für private Schulen unterstütze, antwortete Bachmeier, dass er eine „robuste“ Diskussion über die Sicherstellung einer hochwertigen Bildung für alle Kinder im Staat befürworte. Diese Offenheit im Dialog wird als essenziell angesehen, um das Bildungssystem North Dakotas weiter zu verbessern.
Mit Bachmeiers Ernennung wird eine neue Ära für das Bildungswesen in North Dakota eingeläutet. Experten schätzen, dass angesichts der aktuellen statistischen Trends im Bildungsbereich, der anhaltenden Zunahme von Einschreibungen und einer sich ständig weiterentwickelnden politischen Landschaft, die Entscheidungen des neuen Superintendenten sowohl für die Bildungsqualität als auch für die Innovationskraft im Staat von großer Bedeutung sein werden.
Diese Entwicklung ist bedeutsam, da Bildung eine fundamentale Rolle in der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung spielt. Laut Statistiken bildet eine gut ausgestattete und innovative Schule das Rückgrat einer wettbewerbsfähigen Gesellschaft. Bachmeiers Ansätze und Politiken könnten entscheidend sein für die künftige Ausrichtung und den Erfolg der Schulen in North Dakota.
Die Herausforderungen sind ebenso vielfältig wie die Chancen, die auf ein neues Bildungsführungsverantwortliches Team zukommen werden.



