Schwere Anklage gegen Kristina Chambers: Betrunkene Fahrerin nach Tod eines Fußgängers in Houston vor Gericht
In einem tragischen Vorfall, der die texanische Stadt Houston erschütterte, wurde eine 33-jährige Fußgänger namens Joseph McMullin nach dem Zusammentreffen mit einem Porsche, der von der 34-jährigen Kristina Chambers gelenkt wurde, getötet. Laut Staatsanwälten war Chambers stark alkoholisiert und raste mit über 113 km/h, als der Unfall geschah. Augenzeugen berichteten, dass McMullin und seine Begleitung gerade eine Donuts-Bäckerei verlassen hatten, als der Unfall passierte.
Die Polizei berichtet, dass Chambers mit ihrem blauen Porsche 911 Carrera westwärts in der Nähe der Voodoo Doughnut unterwegs war, als sie die Kontrolle über das Fahrzeug verlor, einen Bordstein streifte und schließlich auf den Gehweg fuhr. Ermittlungen zeigten, dass McMullin durch die Wucht des Aufpralls auf eine Entfernung von 9 Metern in die Luft geschleudert wurde. Notärzte konnten nur noch seinen Tod feststellen, während Chambers und zwei weitere Insassen des Fahrzeugs ins Krankenhaus gebracht wurden.
Während ihrer Gerichtsverhandlung, die kürzlich begann, stellten die Staatsanwälte vor, dass im Fond von Chambers’ Fahrzeug und in ihrer Handtasche kleine Tütchen mit Kokain gefunden wurden. Es wurde berichtet, dass Chambers am Abend des Unfalls in einem Restaurant speiste und anschließend mehrere Bars besuchte, wo sie mindestens sechs alkoholische Getränke konsumierte. Ihr Blutalkoholgehalt betrug zur Zeit des Vorfalls 0,301, was etwa dem Vierfachen des gesetzlichen Limits entspricht.
Chambers Anwalt argumentierte, dass ihre teuren Christian Louboutin High Heels für den Unfall verantwortlich seien, da sie auf dem Gaspedal steckenblieben. Er beschrieb den Ort des Unfalls als eine der gefährlichsten Kurven in Houston, was die Situation verschärfte.
Familienangehörige von McMullin haben ebenfalls eine Zivilklage gegen Chambers eingereicht und fordern 1 Million US-Dollar Schadensersatz, um den Verlust ihres Angehörigen zu kompensieren. Sollte Chambers verurteilt werden, drohen ihr zwischen zwei und 20 Jahren Haft.
Diese tragische Geschichte wirft Fragen zur Verkehrssicherheit und zu den Folgen von Alkohol am Steuer auf. Nach Statistiken des National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) sind im letzten Jahr in den USA rund 11.000 Menschen bei Unfällen ums Leben gekommen, die mit Alkohol in Verbindung stehen. Solche Vorfälle zeigen die dringende Notwendigkeit für präventive Maßnahmen und größere Aufklärung über die Gefahren des Alkoholgenusses vor dem Autofahren.
Chambers’ Anwalt äußerte sich nicht sofort zu weiteren Anfragen der Presse. Der Fall wird weiterhin mit Spannung verfolgt, während die Gerichtsverhandlung fortgesetzt wird.



