Indiana führt Dual-Credit-Übertragungsweg zu privaten, kirchlichen Hochschulen ein

Neue Möglichkeiten für Dual Credits in Indiana: Der Weg zu einer besseren Hochschulbildung

Indiana erweitert seine Bildungslandschaft für Schüler, indem es ihnen die Möglichkeit bietet, Dual Credits an privaten, kirchlich orientierten Hochschulen zu erwerben. Mit der Einführung des neuen „Professional Pathway Credential“ können Schüler nun eine 30-Credit-Blöcke, die einem vollen Schuljahres an Unterricht entspricht, an einer Vielzahl von Institutionen im Bundesstaat transferieren. Dies könnte potenziell dazu beitragen, die sinkende Hochschulquote in Indiana zu erhöhen.

Die Einführung dieses neuen Zertifikatsmodells orientiert sich am Indiana College Core-Programm, das bisher nur an staatlichen Hochschulen verfügbar war. Private Hochschulen wie das Anderson University, Bethel University, Grace College, Huntington University, Indiana Wesleyan University und Taylor University sind nun ebenfalls Teil dieses Systems. Indiana’s Bildungsministerin Katie Jenner erklärte, dass diese Initiative ursprünglich nicht auf dem Radar des Ministeriums war, bis sie von Obersten der nicht öffentlichen Schulen angesprochen wurde.

Die Hochschulrektoren haben dabei ein wachsendes Problem erkannt: Die Einschreibezahlen der Schulabsolventen in Indiana sind auf dem niedrigsten Stand der Geschichte. Laut den neuesten staatlichen Statistiken haben weniger als 52 % der Absolventen des Jahrgangs 2023 direkt eine Hochschule besucht. Michael Lindsay, Präsident der Taylor University, äußerte die Hoffnung, dass dieser neue Weg dazu beiträgt, die Hochschulquote zu steigern. „Wir sehen dies als Chance, mehr Schüler zum Studium zu ermutigen und ihnen den Einstieg mit 30 Credits zu erleichtern, was die Studienzeit verkürzt und die Kosten reduziert“, so Lindsay.

Die 30 Credits sind darauf ausgelegt, die „grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten“ der Schüler zu erweitern. Die Kurse decken technische Fähigkeiten ab, darunter Mathematik und Technologie, sowie Kommunikationsfähigkeiten, von Schreiben über Fremdsprachen bis hin zu öffentlichem Reden. In einigen Fällen könnten die Kurse von Professoren der Taylor University unterrichtet werden, während andere Studenten diese Punkte aus ihren Schulklassen beziehen können. Obwohl auch Advanced Placement (AP) Credits berücksichtigt werden, dürfen maximal 15 AP Credits in die 30-Credit-Bilanz einfließen.

Die Kosten für die Dual Credit-Klassen variieren je nach Institution. An der Taylor University belaufen sich die Gebühren für Online-Dual Enrollment-Kurse auf 200 US-Dollar pro Kreditstunde. Es ist zu erwarten, dass diese neue Initiative den Schülern nicht nur berufliche Qualifikationen bietet, sondern auch als ein „Wertzertifikat“ im Rahmen der neuen Hochschulabschlussfähigkeitssiegel fungiert. Um das begehrte „Honors Plus Seal“ zu erhalten, müssen die Schüler eines dieser Wertzertifikate erlangen.

Diese Maßnahmen sind Teil der langfristigen Strategie von Indiana, den Schülern eine wertvollere und interessantere Schulzeit zu bieten. Die Reform der Hochschuldiplome ist ein Schritt, um eine engere Verbindung zwischen der K-12-Ausbildung und der Hochschulbildung zu schaffen. Solche Initiativen könnten entscheidend sein, um die Bildungslandschaft in Indiana aktiv und relevant zu gestalten und den zukünftigen Herausforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden.

Durch die Förderung der Dual Credit-Möglichkeiten bei kirchlichen Hochschulen kann Indiana nicht nur die akademischen Chancen seiner Schüler erhöhen, sondern auch eine Brücke schlagen zwischen der schulischen und der akademischen Welt, was in Anbetracht der künftigen wirtschaftlichen Anforderungen essenziell ist.