Mehr als 30 Winn-Dixie-Filialen schließen. Sind Geschäfte in Georgia betroffen?

Southern Grocers kündigt Schließungen in mehreren Bundesstaaten an

Southern Grocers (SEG), das Mutterunternehmen von Harvey’s Supermarket und Winn-Dixie, hat kürzlich die Schließung mehrerer Filialen in Alabama, Georgia, Louisiana und Mississippi angekündigt, um den Fokus stärker auf den floridianischen Markt zu legen. Laut einer Pressemitteilung sind insgesamt 32 Winn-Dixie-Filialen und 8 Harvey’s Supermärkte von dieser Maßnahme betroffen. Die Schließungen sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, während der Übergang zu neuen Filialen voraussichtlich bis Anfang 2026 abgeschlossen wird.

Anthony Hucker, Vorsitzender und CEO von Southern Grocers, erklärte in der Pressemitteilung: „Seit einem Jahrhundert ist Winn-Dixie stolz darauf, Florida als Heimat zu haben. Unsere Geschichte basiert auf der Widerstandsfähigkeit und dem Geist der Menschen hier, und diese Grundlage wird unsere Zukunft leiten.“

Die Schließungen betreffen unter anderem die letzte Winn-Dixie-Filiale in Columbus, die sich an der Veterans Pkwy befindet, sowie Filialen an der Fox Run Parkway in Opelika und an der Eufaula Ave in Eufaula, Alabama. Das Unternehmen bestätigte, dass insgesamt 80 Mitarbeiter von den Schließungen in allen betroffenen Märkten betroffen sind. Meredith Hurley, Senior Director of Communications and Community bei Southeastern Grocers, betonte: „Wir erkennen an, dass diese Änderungen zuerst die Menschen betreffen, und unsere oberste Priorität ist es, jeden Mitarbeiter durch den Übergang zu unterstützen. Viele der Filialen werden an Einzelhändler verkauft, die ähnliche Geschäftsmodelle haben, was bedeutet, dass sie vergleichbare Beschäftigungsbedürfnisse haben, um ihre Kunden zu bedienen.“

Winn-Dixie-Filialen werden jedoch im südlichen Georgia weiterhin aktiv sein, mit Standorten in Brunswick, Folkston, Lake Park, St. Simons Island und Valdosta. Diese strategische Umstrukturierung könnte darauf hindeuten, dass SEG versucht, die Marktanteile in Florida auszubauen, wo das Unternehmen eine langjährige Geschichte hat. Laut Marktforschungen von IBISWorld hat der Lebensmittelsektor in Florida in den letzten Jahren ein stetiges Wachstum erfahren, was die Entscheidung von SEG, in diesem Markt verstärkt präsent zu sein, weiter untermauert.

Die Schließungen werfen auch Fragen zur Beschäftigung auf. Die Unterstützung der betroffenen Mitarbeiter ist ein zentrales Anliegen des Unternehmens, das plant, eng mit den neuen Käufern zusammenzuarbeiten, um Betroffenen Stellenangebote zu vermitteln. Diese Methode des „smooth handoff“ könnte als Best Practice in der Branche angesehen werden und die Mitarbeiterbindung fördern.

Abschließend lässt sich sagen, dass die strategische Neuausrichtung von Southern Grocers sowohl Risiken als auch Chancen birgt. Während die Schließungen kurzfristig zu Unsicherheit bei den Mitarbeitern führen können, könnte das Unternehmen durch eine stärkere Konzentration auf den floridianischen Markt langfristig profitieren. Der Fokus auf Florida könnte die Wettbewerbsfähigkeit von SEG erhöhen und das Unternehmen in der ohnehin umkämpften Lebensmitteleinzelhandelslandschaft positionieren.