Tennessee und Arkansas präsentieren neuen Namen für die I-55-Brücke: Kings’ Crossing

Neue Bezeichnung für die zukünftige I-55-Brücke über den Mississippi: „Kings’ Crossing“

Memphis, Tenn. – Beamte aus Tennessee und Arkansas haben kürzlich den neuen Namen für die zukünftige I-55-Brücke über den Mississippi bekannt gegeben: Sie wird „Kings’ Crossing“ heißen. Diese Namensgebung ehrt drei einflussreiche Persönlichkeiten der Geschichte von Memphis: Dr. Martin Luther King Jr., Elvis Presley und B.B. King. Die Entscheidung wurde von der Generalsammlung von Tennessee sowie der Straßenkommission von Arkansas getroffen, um das Erbe dieser ikonischen Figuren zu feiern.

„Kings’ Crossing ist mehr als nur ein Infrastrukturprojekt; es ist ein Symbol für unsere gemeinsame Geschichte, unser Erbe und den beständigen Geist der Einheit, der diese Region prägt“, erklärte der Kommissar des Tennessee Department of Transportation (TDOT), Will Reid. „Die Benennung dieser Brücke zu Ehren dieser Herren würdigt ihr außergewöhnliches Erbe – Menschen, die Barrieren überwunden, den kulturellen Austausch gefördert und ihre Talente genutzt haben, um Brücken zwischen den Menschen zu bauen.“

Die neue Brücke ist Teil einer bedeutenden Investition in die Infrastruktur der Region, mit nahezu 400 Millionen US-Dollar, die aus dem Programm „Rebuilding American Infrastructure with Sustainability and Equity“ (RAISE) stammen. Hinzu kommen weitere Beiträge aus den Staatshaushalten von Tennessee und Arkansas. Diese Initiative spiegelt die wachsende Bedeutung von Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur wider, die nicht nur die Sicherheit und Effizienz im Verkehrsfluss verbessert, sondern auch langfristige wirtschaftliche Vorteile für die Region mit sich bringt.

Die Brücke wird eine bleibende Hommage an die kulturellen und historischen Einflüsse von Dr. Martin Luther King Jr., Elvis Presley und B.B. King darstellen und gleichzeitig eine entscheidende Verkehrsverbindung über den Mississippi bieten. Der Bau wird für viele Pendler von wesentlicher Bedeutung sein, da er die Verbindung zwischen dem Süden von Arkansas und Memphis erleichtert – einer Region, in der zahlreiche Menschen zur Arbeit oder zur Schule pendeln.

„Wir hatten viele Herausforderungen auf unserer Seite, besonders aus Arkansas. Viele Menschen arbeiten und lernen in Memphis, und mit dieser Brücke können wir die Sicherheit für die Menschen garantieren“, betonte Marco McClendon, Bürgermeister von West Memphis.

Der umfangreiche Bau wird im Haushaltsjahr 2026 beginnen und voraussichtlich bis 2031 abgeschlossen sein. Solche Projekte sind nicht nur für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur entscheidend, sondern tragen auch zur Förderung anderer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Aspekte bei. Eine aktuelle Studie zeigt, dass gut geplante Infrastrukturprojekte das BIP eines Bundesstaates um 1,5 % steigern können, während gleichzeitig die Lebensqualität der Anwohner durch verbesserte Verkehrswege und geringere Verzögerungen erhöht wird.

Das Projekt „Kings’ Crossing“ könnte somit nicht nur historisch wertvoll sein, sondern auch gleichzeitig die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Region Memphis und Arkansas vorantreiben und die Vision eines zusammenhängenden und prosperierenden Lebensraums verwirklichen.